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Herzlich willkommen im Berufsförderungswerk Würzburg

Presseartikel-Archiv

Ältere Presseberichte aus dem BFW Würzburg

Hochbetrieb im Dunkelcafé und an der Kletterwand
Tag der offenen Tür im BFW Würzburg
MAIN-POST 2004-11-02

Alle zwei Jahre öffnen die Mitarbeiter und Teilnehmer des Berufsförderungswerkes Würzburg die Pforten ihres Hauses für die Öffentlichkeit. Das Bildungszentrum, das sich auf die berufliche Wiedereingliederung sehbehinderter und blinder Erwachsener spezialisiert hat, informierte die zahlreich erschienenen Besucher an über 30 kurzweiligen Stationen über seine Leistungspalette.

Foto Besucherin mit Schwarzbrille

Zu den zahlreich erschienenen Gästen zählten neben den Landtagsabgeordneten Manfred Ach und Simone Tolle auch Dr. Hans Neugebauer, Direktor der Blindeninstitutsstiftung Würzburg und Wolfgang Jahn, Geschäftsführer des BWS Behindertenwerkes in Spremberg. "Die Leistungspalette des BFW Würzburg ist beeindruckend" waren sich die Prominenten nach einem Rundgang durch das Haus einig. "Unser Tag der offenen Tür gibt den Veitshöchheimer Bürgern, aber auch allen Freunden und Geschäftspartnern, die Möglichkeit, unser Angebot auf unterhaltsame Art und Weise kennenzu-lernen" unterstreicht BFW-Geschäftsführer Alfred Schulz. Zur Umsetzung dieses Ziels stellten die rund 200 Teilnehmer und 130 Mitarbeiter des BFW Würzburg ein buntes Programm auf die Beine: Neben der Vorstellung des umfangreichen Qualifizierungsangebotes standen vor allem die unterhaltsamen Angebote im Mittelpunkt des Interesses.

Am Stand der Mobilitätstrainer des BFW Würzburg erhielten die Besucher mittels Simulationsbrillen einen vagen Eindruck von verschiedenen Augenerkrankungen. Gar nichts zu sehen war im Café Blindschleiche, in dem man Speisen und Getränke bei völliger Dunkelheit zu sich nehmen konnte. Den "Durchblick" hatte hier nur noch Bedienung Erika Paul, die sich als blinde Mitarbeiterin des Cafés problemlos zurechtfand. Besonders imposant war es, wenn sie wie selbstverständ-lich abkassierte und sich die normalsichtigen Gäste mehr als schwer taten, im Dunkeln den passenden Betrag zu zahlen.

Sehr gut angenommen wurden die BFW-Angebote zur Rückenschulung und zum Tandemfahren. Die jugendlichen Besucher tobten sich unterdessen an der Kletterwand aus, für die Jüngsten gab es den Maltisch und das Kinderschminken in der Werkstatt des BFW. Dort konnten auch CNC-Werkstücke angefertigt und bestaunt werden. Für das leibliche Wohl der Gäste sorgte das Küchenteam des BFW und die Mitarbeiter des "Roten Punktes", der öffentlichen Gaststätte im Bildungszentrum. Eine Cocktailbar mit gesundheitsbewussten Drinks rundete das kulinarische Angebot ab. Für den musikalischen Rahmen sorgte das Multitalent Jogi Kirschner, der die Gäste mit seinem vielseitigen Gitarrenspiel begeisterte. Dass Jogi Kirschner sein Publikum nicht sieht, fiel dabei kaum jemand auf.

"Wer unseren Tag der offenen Tür in diesem Jahr verpasst hat, kann sich schon auf 2005 freuen" verrät BFW-Geschäftsführer Alfred Schulz am Ende des erlebnisreichen Tages. Hintergrund: Im nächsten Jahr feiert das BFW sein 25 jähriges Bestehen in Veitshöchheim. Grund genug, vom zweijährigen Rhythmus abzuweichen und in 2005 - neben vielen anderen Veranstaltungen - erneut einen Tag der offenen Tür durchzuführen.



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