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Pressemeldungen

Berichte aus dem BFW Würzburg

Mehr Verständnis füreinander
Sehbehindertentag 2006: Informationen und Selbsterfahrungsangebote
MAIN-POST 2006-06-06

Würzburg - "Lernen mit einer Sehbehinderung", lautete das Motto des diesjährigen Sehbehindertentages. In der Würzburger Innenstadt informierten die Blindeninstitutsstiftung, das Berufsförderungswerk, der Bayerische Blinden- und Sehbehindertenbund, die Universitäts-Augenklinik, der Verein ProRetina sowie die Low-Vision-Stiftung über Hilfen für Sehbehinderte.

Foto der Oberbürgermeisterin Pia Beckmann mit BFW-Geschäftsführer Alfred Schulz

Während des Informationstages konnten sich Interessierte Simulationsbrillen aufsetzen und sich so ein Stück weit in die Situation von Sehbehinderten hineinversetzen.Außerdem galt es Tastspiele auszuprobieren, mit denen sehgeschädigte Kinder im Vorschulbereich lernen. Und besonders Mutige liefen mit einer Simulationsbrille ausgestattet einen Fußfühlpfad ab.

"Ziel dieses Aktionstages sollte es sein, mehr Verständnis füreinander zu bekommen", sagte Oberbürgermeisterin Dr. Pia Beckmann. Der Umgang von Nichtbehinderten und Behinderten sei nicht immer einfach. Solche Aktionstage ermöglichten es, Bedürfnisse und Beeinträchtigungen kennenzulernen und daduch hemmschwellen zu überwinden. Die Oberbürgermeisterin freute sich, dass es in Würzburg viele Einrichtungen für Sehgeschädigte gibt.

Dr. Wolfgang Drave, stellvertretender Leiter der Graf-zu-Bentheim-Schule, betonte, Sehbehinderung sei nicht mit Blindheit gleichzustellen. Es gebe viele Möglichkeiten, den häufig vorhandenen Sehrest bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit vielen Hilfsmitteln zu nutzen.

Professor Franz Grehn, Direktor der Würzburger Augenklinik, hob hervor, dass es eine Reihe von Fortschritten in der Augenheilkunde gebe. Dies stimme ihn "hoffnungsfroh".

Aus Anlass des Sehbehindertentages hat der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband die Broschüre "Hilfsmittel für sehbehinderte menschen" herausgegeben, die über vergrößernde Sehhilfen udn andere Hilfsmittel für menschen mit geringem Augenlicht informiert. Ein Kapitel ist speziell auch Hilfsmitteln gewidmet, die in Schule und Beruf Anwendung finden. Die Broschüre kann bestellt werden unter Tel. 01805 666456



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