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Herzlich willkommen im Berufsförderungswerk Würzburg

Pressemeldungen

Berichte aus dem BFW Würzburg

Kabarettist Mathias Tretter krönte Neujahrsempfang des BFW Würzburg in
BFW blickt mit Zuversicht ins neue Jahr
VEITHÖCHHEIM NEWS-BLOG, Dieter Gürz - www.veitshoechheim-blog.de/

Der traditionelle Neujahrsempfang des Berufsförderungswerkes Würzburg gGmbH (BFW) in Veitshöchheim war für die zahlreichen Gäste aus Kirche, Politik, Wirtschaft und von Bildungs- und Sozialleistungsträgern keine Pflichtübung. Über 100 Gäste mit Bezug zu diesem überregionalen Bildungszentrum folgten auch heuer wieder gerne der Einladung von Geschäftsführer Alfred Schulz. Sie konnten sich nicht nur an den leckeren Genüssen laben, die BFW-Service-Leiterin Lotto Will und ihr vielköpfiges Team servierten.

Foto der Ehrengäste

Schon die Begrüßungsrede von BFW-Geschäftsführer Alfred Schulz war sehr launig, nahm er doch humorvoll mit einer Parabel aus dem Grimm’schen Märchen „Die Lebenszeit“ die Zahl 30 unter die Lupe, denn sein Bildungszentrum konnte 2010 auf 30 Jahre erfolgreiche berufliche Qualifizierung und Integration von Sehbehinderten und Blinden in Veitshöchheim zurück blicken.

Als Highlight des Abends hatte Schulz zur Unterhaltung seiner Gäste keinen Geringeren, als den 2010 mit dem Deutschen Kleinkunstpreis ausgezeichneten politischen Kabarettisten Matthias Tretter verpflichtet. Was die meisten nicht wussten, der seit 2007 in Leipzig wohnende deutschlandweit bekannte Künstler ist ein waschechter Veitshöchheimer, der hier bis April 1997 im Elternhaus in der Walter-von-der-Vogelweide-Straße wohnte. Als Germanist mit einem beachtlichen Wortschatz und einem Hang zu Kalauern begabt, begeisterte er über eine Stunde lang mit Höhepunkten aus seinem aktuellen Bühnenprogramm, verteilte auf höchstem Informationsniveau böse feixend, genau recherchiert, scharfzüngig, witzig und hochintelligent knallharte Tiefschläge an die VIPs.

Mal polterte er in kernigem Fränkisch, karikierte auf sächsisch, ließ „Soft Skill“ als Schlüsselbegriff in immer wieder neuen Facetten auftauchen oder parlierte als Gutmensch auf hochdeutsch mit einem arbeitslosen Banker. Unter dem Deckmantel des vermeintlich harmlosen Intellektuellen legte Tretter mit Sprachwitz und Tempo los und glänzte durchwegs amüsant mit sarkastischem, vorwiegend politischem Kabarett. Einfach genial, wie er zwischendurch in die Rolle des Klaus Kinski schlüpfte.

2010 blickte das BFW auf sein 30-jähriges Wirken in Veitshöchheim zurück. In dieser Zeit hat es mehreren Tausend blinden und sehbehinderten Menschen neue berufliche Perspektiven eröffnet. Die Einrichtung wurde 1962 in Saulgrub als Süddeutsches Rehabilitationswerk für erwachsene Blinde gegründet und dessen Sitz 1973 nach Würzburg verlegt. Nach der Grundsteinlegung 1978 durch den damaligen Ministerpräsidenten Alfons Goppel konnte dann am 1. Juli 1980 in Veitshöchheim die Ausbildung sehbehinderter und blinder Rehabilitanden in neuen Räumen, mit moderner Ausstattung und zeitgemäßen Methoden beginnen.

Auch 2010 konnte das BFW laut Geschäftsführer Alfred Schulz als soziales Dienstleistungsunternehmen seine Aufgabe, Blinde und Sehbehinderte in Arbeit und Gesellschaft zu integrieren, gut lösen. Die erfolgreiche berufliche Wiedereingliederung gelang bei 70 Prozent der Teilnehmer. Nicht Angst ist Schulz auch vor der Zukunft, denn das BFW verfügt nicht nur über erstklassige Dienstleistungen und Produkte, sondern auch über engagierte und kompetente Mitarbeiter. Mit 209 Ausbildungsplätzen, 199 Internats-Einzelzimmern und über 20 verschiedenen Vorbereitungs- und Weiterbildungskursen ist das BFW Deutschlands größtes Berufsförderungswerk für blinde und sehbehinderte Erwachsene.



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