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Pressemeldungen

Berichte aus dem BFW Würzburg

1 : 0 für den Blindenfußball am BFW Würzburg
Hochrangige Gäste zeigten sich beeeindruckt
MAIN-POST 2006-11-11

WÜRZBURG - Der Blindenfußball kommt nun auch in Deutschland ins Rollen, das Berufsförderungswerk (BFW) Würzburg nimmt dabei eine Vorreiterrolle ein. Dort jagen seit Mitte September blinde und sehbehinderte Teilnehmer dem runden Leder nach. Nun machten sich Rolf Eppelein, Vizepräsident des Bayerischen Fußball-Verbandes und Thomas Bösch, Abteilungsleiter Blindensport des Bayerischen Versehrten-Sportverbandes vor Ort in Veitshöchheim ein Bild von der neuen Sportart.

Szene aus dem Training

Foto der DFB-Funktionäre und BFW-Geschäftsführer

"In England, Spanien und Brasilien ist Blindenfußball schon lange etabliert" erläutert Coach Ansgar Lipecki, der zusammen mit BFW-Sportlehrerin Martina Junker die BFW-Übungseinheiten leitet. Lipecki ist einer von bundesweit gerade einmal zwei ausgebildeten Blindenfuß-ball-Trainern. Gespielt wird mit einem speziellen Fußball, der durch Rasseln akustisch wahrnehmbar ist. Im Spiel stehen sich je vier blinde Feldspieler auf einem handballgroßen Feld mit Banden gegenüber und verständigen sich durch Zurufe, die beiden Torhüter sind normalsichtig.

"In Deutschland sind derzeit erst eine Handvoll Mannschaften im Aufbau. Wir freuen uns, wenn wir einen Beitrag leisten können, dem Blindenfußball auf die Sprünge zu helfen" betont BFW-Geschäftsführer Alfred Schulz, der in der neuen Sportart den idealen Ausgleich zum Kursalltag und der beruflichen Wiedereingliederung der BFW-Teilnehmer sieht. "Ich bin überrascht von der hohen Motivation und der Spielfreude, die die blinden Sportler vermitteln", zeigte sich Rolf Eppelein beeindruckt von der Trainingseinheit. Thomas Bösch denkt schon in die Zukunft: "Wir können uns gut vorstellen, im Sommer 2007 in Würzburg ein Kennenlern-Wochende für Blindenfußball zu organisieren, um die Sportart in Mainfranken noch populärer zu machen."



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