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Herzlich willkommen im Berufsförderungswerk Würzburg

Pressemeldungen

Berichte aus dem BFW Würzburg

Eine berufliche Chance für sehbehinderte Menschen
Lob beim Neujahrsempfang: Veitshöchheimer BFW beim E-Learning Spitze in Europa
MAIN-POST 2013-02-02

Erfolgreich, innovativ und mit Stil - so präsentierte Geschäftsführer Alfred Schulz sein gemeinnütziges soziales Dienstleistungsunternehmen den mehr als 100 Ehrengästen, Geschäftspartnern und Freunden, die seiner Einladung zum Neujahrsempfang in das Casino des BFW gefolgt waren.

Foto der Ehrengäste

Das seit 1980 in Veitshöchheim ansässige Berufsförderungswerk Würzburg (BFW) ist mit 209 Ausbildungsplätzen und 199 Internats-Einzelzimmern Deutschlands größte Einrichtung für blinde und sehbehinderte Erwachsene. „Wir können mit Fug und Recht behaupten, dass wir deutschlandweit ein breites und nachfrageorientiertes Qualifizierungsangebot für sehbehinderte Menschen haben“, betonte Schulz. Dass dieses auch erfolgreich umgesetzt werde, zeige die Vermittlungsquote seiner BFW-Absolventen, die konstant bei über 70 Prozent liege. Somit könnten Dreiviertel der Rehabilitanden nach ihrer BFW-Zeit wieder beruflich Fuß fassen und dadurch wieder ein gutes Lebensgefühl erlangen.

Für dieses Jahr gab der Geschäftsführer eine Reihe von Zielen bekannt, um den Nutzen für die Kunden weiter zu steigern weiterhin zu den Besten der Branche zu gehören.

Das BFW werde verschiedene Qualifizierungsangebote aktualisieren und neu konzipieren. Dazu werde man heuer konkret den Beruf des Fachpraktikers Zerspanungstechnik anbieten und die kaufmännischen Handlungsfelder für blinde Teilnehmer erweitern.

Im Assessment wolle man verstärkt mit Jobcentern kooperieren, um dort das Knowhow seiner Fachleute rund um die erfolgreiche Rückkehr ins Berufsleben einzubringen.

Schulz möchte bald auch die technischen und organisatorischen Voraussetzungen schaffen, um Hörbehinderte in seinem Haus aufzunehmen. Beleben will er auch den Campus des BFW und dazu die Entwicklung des Freizeitareals des Hauses mit Hallenbad, Sauna und Milon-Kraft-Ausdauer-Zirkel forcieren.

Initiiert werden sollen weitere Vortragsreihen rund um das Auge, die Barrierefreiheit und den Beruf.

Pionierleistungen vollbringe sein Haus bereits beim Thema „E-Learning“, so Schulz, für das man eine eigene Plattform für die Aus- und Weiterbildung für Blinde und Sehbehinderte entwickelt habe. Hier kooperiere nun das BFW mit einer Fern-Hochschule, die das Haus als Schulungszentrum nutzt.

Dazu gehöre auch, den Teilnehmern verstärkt den beruflichen Nutzen von Smartphones und Tablet-PCs zu vermitteln. Im BFW wurde deshalb im Oktober 2012 unter der Leitung von Enrico Göbel der Arbeitskreis „BFW-Mobile“ ins Leben gerufen. Dieser arbeite auch mit Professor Marc Latoschik, dem Lehrstuhlinhaber Informatik IX "Mensch, Computer, Interaktion" der Uni Würzburg zusammen.

„Es ist bewundernswert, mit welcher Kreativität dieses Thema hier angepackt wird“ lobte Landtagsabgeordneter Eberhard Sinner in seinem Grußwort. Das BFW nehme hier europaweit eine absolute Vorreiterrolle ein, was die pädagogische Anwendung des digitalen Lernens betrifft.

Mit Leckereien am Buffet stellten Lotte Will (Leiterin Essen/Wohnen/Tagungen) und ihr Küchenchef Martin Eberle und das 18-köpfige Serviceteam die Leistungsfähigkeit des BFW-Casinos unter Beweis.

Einen kammermusikalischen Leckerbissen kredenzte Geschäftsführer Schulz seinen Gästen mit der Soloflötistin Verena Fischer. Die gebürtige Würzburgerin gab mit klassischen und modernen Stücken auf ihrer barocken Traversflöte Kostproben ihres Könnens.



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