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Pressemeldungen

Berichte aus dem BFW Würzburg

Inklusion ist in Bayern "Chefsache"
Erfolgreiches Expertentreffen von Arbeitgebern und Berufsförderungswerken

"Das Thema Inklusion ist bei den Unternehmen angekommen", so lautet das Fazit des Vorstandsvorsitzenden des Bundesverbands Deutscher Berufsförderungswerke, Ludger Peschkes, nach dem ersten regionalen Expertenforum "Chefsache Inklusion" in Bayern. Über 60 hochrangige Vertreter der bayerischen Wirtschaft, der Politik und der Sozialverbände hatten sich am 23. Juli im Flughafen München zu diesem Wissens- und Erfahrungsaustausch rund um die Einstellung und Weiterbeschäftigung von Menschen mit Behinderung getroffen. Eingeladen hatten dazu die Berufsförderungswerke München, Nürnberg und Würzburg.

Christoph Wutz, BFW Würzburg, Ulrike Mascher, Vdk Deutschland, Manfred Geier, BFW München, Prof. Dr. Jutta Rump, Susanne Gebauer, BFW Nürnberg, Gerhard Witthöft
Auf der Agenda standen Expertenvorträge zum Thema Demografie und Fachkräftesicherung, Praxisbeispiele gelebter Inklusion in namhaften Unternehmen und Workshops zur Erarbeitung von Zukunftsperspektiven. Die Erkenntnis der Veranstaltungsteilnehmer: Inklusion ist nicht nur ein soziales Anliegen, sondern angesichts der demografischen Entwicklung eine unternehmerische Notwendigkeit. "Zwischen 2018 und 2025 werden 25 % aller Arbeitnehmer bundesweit in Rente gehen", erklärte Prof. Dr. Jutta Rump, Direktorin am Institut für Beschäftigung und Employability in Ludwigshafen. Der dadurch ausgelöste Fachkräftemangel werde sich nicht allein durch Migration lösen lassen. „Wir brauchen die Potenziale von Menschen mit Behinderung. Die Berufsförderungswerke sind deshalb in der Arbeitswelt von Morgen ein wichtiger strategischer Baustein.“ Der Leiter Berufliche Bildung der IHK Oberbayern, Dr. Josef Amann, bezeichnete die Berufsförderungswerke daher sogar als „Premiumpartner für die Wirtschaft“. Nirgendwo sonst stünden mehr Fachwissen und Ressourcen für die zielgerichtete Ausbildung von Menschen mit körperlichen oder psychischen Einschränkungen zur Verfügung.

Best Practice in Bayern
Positive Erfahrungen mit Inklusion gibt es in Bayern viele. So berichtete Andrée Sammeth von der Sammeth Personalmanagement GmbH davon, dass der Einstellung einer blinden Mitarbeiterin aus den Reihen des BFW Würzburg in seinem Unternehmen schon bald danach eine zweite folgte. Das Thema Blindheit oder Seheinschränkung spielte dabei kaum eine Rolle. „Wir beschäftigen die beiden Mitarbeiter aufgrund ihrer sehr guten Arbeitsleistung und ihrer Motivation, nicht aufgrund ihres Handycaps“, hebt Andrée Sammeth heraus.

Gute Beispiele bekannt machen Die Präsidentin des Sozialverbands VdK, Ulrike Mascher zieht das Fazit: "Es gibt so viele gute Beispiele, die müssen wir bekannt machen!" Ein Anliegen, das von den Deutschen Berufsförderungswerken mit dem Expertenforum "Chefsache Inklusion" nach Bayern nun auch in weitere Regionen getragen wird.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter www.chefsache-inklusion.de/in-den-regionen/bayern



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